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MiG-21F-13

(Modelsvit - Nr. 72042)

Modelsvit - MiG-21F-13

Produktinfo:

Hersteller:Modelsvit
Sparte:Flugzeuge Militär Modern
Katalog Nummer:72042 - MiG-21F-13
Maßstab:1:72
Kategorie:Bausätze (Plastik)
Erschienen:2019
Preis:ca. 30,00 EUR
Inhalt:
  • 8 hellgraue Spritzlinge
  • 1 Klarsichtspritzling
  • 1 Fotoätzplatine
  • 1 Maskierfolie
  • 1 Decalbogen
  • farbige Montageanleitung

Besprechung:

Der Bausatz im Überblick.
Der Bausatz im Überblick.

Nachdem Modelsvit bereits 2017 die erste Serienversion der MiG-21 herausbrachte (MiG-21F), war es nur eine Frage der Zeit, dass das ukrainische Unternehmen die "F-13" auf den Markt bringen würden. So kam es dann auch 2019 zur Freude vieler Modellbauer. Damit löste dieser den bis dato aktuellsten MiG-21F-13 Bausatz von Revell ab, was nicht bedeuten soll, dass Revells Kit keine Daseinsberechtigung mehr hat.

Modelsvits Bausatz kommt im praktischen Stülpkarton auf die Basteltische und enthält zwei Kunststoffbeutel sowie eine etws zu groß geratene farbige Montageanleitung. Insgesamt besteht der Bausatz aus 142 Teilen (und somit fast doppelt so viele wie der Revell Bausatz!), welche sich auf insgesamt neun Kunststoffspritzlingen verteilen. Komplettiert wird der Bausatz um eine Fotoätzplatine, einer Maskierfolie sowie einem Decalbogen. Letzterer ermöglicht die Auswahl aus insgesamt fünf Gestaltungsmöglichkeiten.

Spritzlinge A und B:

Diese Spritzlinge enthalten die größten Bauteile für die Montage des Rumpfes. Dabei ist die Aufteilung nicht konventionell und kommt der von Eduard "verdächtig" nah. So ist ein Teil des Unterrumpfes mit den Unterflügeln als ein Teil modelliert. Leider trifft das nicht auf das Seitenleitwerk mit dem Rumpfrücken zu, diese sind wieder ganz "klassisch" bereits am Rumpf modelliert. Hier muss dann ggf. nachgeschliffen werden. Positiv fällt auf, dass die untere Stabilisatorflosser am Heck korrekt dargestellt wird, ebenfalls ist die Klappe für den Bremsschirm am Rumpf dargestellt. Des Weiteren scheint der Einlaufkegel im Gegensatz zu Revells Version korrekt moduliert zu sein.Die Teile sauber geformt und gespritzt.

Spritzlinge C und D:

Spritzling C enthält die Fahrwerksschächte sowie das Fahrwerk. Alle Teile sind fein detailliert uns sauber ausgeformt. Die Form der Räder sowie deren Details lassen keinen Wunsch offen. Spritzling D enhält die Triebwerksaustrittssystem. Was sofort aufgefallen ist: Modelsvit dachte sogar an den Schubdüsenring, welcher im Original die Schubdüse bei Bedarf verkleinerte und somit den Austrittsstrahl verdichtete.

Spritzlinge E, F und Y:

Diese beiden Spritzlingen enthalten die Teile für die Kabine sowie das Kabinendach (Spritzling F). Ähnlich wie bei Eduard wird die Kabine nach Zusammenau zwischen beiden Rumphälften gesetzt. Das Kabinendacht liegt doppelt bei, einmal geteilt und einmal zusammenhängendet. Somit kann selber entschieden werden, ob die Maschine im geöffneten oder geschlossen Zustand dargestellt werden soll. Spritzling Y enthält die fünf Teile für den Katapultsitz, welcher noch mit Fotoätzteilen komplettiert wird.

Spritzlinge G und X:

Spritzling G enthält Kleinteile wie Lufteinlässe für den Rumps sowie das Staurohr. Spritzling X wiederum enthält die möglichen Außenlasten inkl. Träger. Dies sind zum einen der 480l-Treibstoffbehälter sowie je zwei R-3S Luft-Luft-Raketen und FAB-250 Freifallbomben

Spritzling A  Detail Spritzling ASpritzling BDetail Spritzling BSpritzling CDetail Spritzling CSpritzling D
Spritzling EDetail Spritzling ESpritzling FSpritzling GDetail Spritzling G

Spritzling A

Spritzling A  

Der Decalbogen enthält einerseits die spezifischen Nutzermarkierungen und andererseits die Wartungshinweise ("Stencils"). Leider liegen für die Bewaffnung keinerlei Wartungshinweise bei. Schade! Hier kann man sich ggf. beim Revell- bzw. Eduard-Bausatz bedienen. Er ist sauber und versatzfrei gedruckt. Die Trägerfolie scheint recht dünn zu sein, weshalb man im Umgang mit diesen vorsichtiger sein sollte. Weiterhin gibt es einen Bogen mit Maskierfolie, die sowohl für außen als auch innen benutzt wird.

Wie Eingangs beschrieben, ermöglicht Modelsvit die Auswahl aus fünf Maschineb, wovon zwei aber Museumflugzeuge sind. Zum Glück bietet der sog. Aftermarket genügend andere Möglichkeiten. So wie bspw. der Decalbogen von Armycast, welcher hier bereits vorgestellt wurde. Alle vorgeschlagenen Auswahlmöglichkeiten zeigen Maschinen im "Alu-Kleid". Als Farbhersteller wird lediglich Humbrol aufgeführt, was aber bei der überschaubaren Anzahl von Farben tolerierbar ist.

Spritzling XSpritzling YFotoätzplatineMaskierfolieDer Decalbogen.Sauber gedruck.Bemalungsvorschlag 1
Bemalungsvorschlag 2Bemalungsvorschlag 3Bemalungsvorschlag 2Bemalungsvorschlag 3

Spritzling X

Spritzling X 

Darstellbare Maschinen:
  • MiG-21F-13, blaue "57", sowjetische Luftstreitkräfte
  • MiG-21F-13, "0304", tschechslowakische Luftstreitkräfte, Museum, Prag 2003
  • MiG-21F-13, "2540", syrische Luftstreitkräfte, Sechstagekrieg, 1967
  • MiG-21F-13, "4520", 921. Luftkampfregiment "Sao Do", Vietnam, 1967
  • MiG-21F-13, "MG-92", Finnische Luftstreitkräfte, Luftfahrtmuseum Zentralfinlands, 2013
Stärken:
  • feine und gute Detailierung
  • umfangreiche Ausstattung des Bausatzes
  • fünf Bemalungsvarianten
  • zeitgemäße Qualität
Schwächen:
  • limitiert
Anwendung: Aufgrund der feinen Detailierung und des Umfangs des Bausatzes, ist dieser nicht für Anfänger geeignet. 

Fazit:

Modelsvit liefert mit der vorliegenden "F-13" einen zeitgemäßen Bausatz. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt auch. Daher ist der Baustz empfehlenswert.

Diese Besprechung stammt von Manuel Leyva - 22. September 2020

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