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Lockheed F-104G Starfighter

Norwegischer Silbervogel

von Thomas Brückelt (1:144 Academy)

Lockheed F-104G Starfighter

Zu meinen beiden Starfightern von Minicraft und Airfix – US Navy und „Rosso Ferrari“ - gesellt sich nun die norwegische ´104 im Maßstab 1:144. Das Modell entstand spontan, um Erfahrungen mit dem Chrom-Lack „Liquid Chrome (TM)“von Molotow® zu sammeln, der bei unserem letzten Schwobabaschdler-Treffen erwähnt wurde (Hydraulik-Gestänge an der Haubitze M110 von Hans Kolb) .

Lockheed F-104G Starfighter

Der F-104-Bausatz ist der selbe, aus dem auch die beiden oben erwähnten Starfighter-Modelle entstanden. Für einen Starfighter im hochpolierten Natur-Metall-Look bietet sich der Bausatz-Oldie gut an, da er nur wenige, sehr feine, aufgesetzte Oberflächenstrukturen aufweist.

Lockheed F-104G Starfighter

Der Academy-Bausatz entspricht von der Qualität her dem Minicraft-Kit, aus dem ich die Navy-´104 baute. Auch hier ergänzte ich die Abdeckung des Instrumentenbretts, das Zielgerät und verfeinerte das Bugfahrwerksbein. Das Staurohr entstand aus einem gezogenen Gießast, genauso der Fanghaken. Die nach innen gerichteten Flossen der Tiptanks stellte ich erneut her, da diese länger als die äußeren sein müssen.

Lockheed F-104G Starfighter

Das Modell pinselte ich an. Den Rumpf strich ich zunächst in glänzendem Schwarz an, als Basis für den Chrom-Lack. Das Liquid Chrome (TM) hat eine gute Deckkraft, ist zwar recht dünnflüssig, verläuft aber glücklicherweise nicht unkontrolliert. Ich habe ein paar Versuche mit unterschiedlichen, glänzenden Klarlacken gemacht, leider wurde die Oberfläche bei allen mehr oder weniger stumpf. Um die Decals auf dem Rumpf zu versiegeln, pinselte ich sie mit Mr. Metal Primer (glänzender Klarlack) nach dem Anbringen ein. Das Überlackieren des Chrom-Lackes mit Email-Farbe stellte kein Problem dar, sofern er richtig ausgetrocknet ist. Mindestens zwei Tage sollte der Lack trocknen, um diesen Zustand zu erreichen.

Lockheed F-104G Starfighter

Die Kokarden waren leider falsch gedruckt. Der blaue Balken war nicht von den roten Dreiecken mit einer weißen Linie abgetrennt. Daher musste ich die Kokarden selbst ausdrucken.

Lockheed F-104G Starfighter

Tragflächen samt Tiptanks, Radom und Blendschutz überstrich ich mit mattem Klarlack von Humbrol. Den hinteren Bereich des Rumpfs, den ich mit unterschiedlichen Metalltönen absetzte, überstrich ich mit Mr. Metal Primer.

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Ich finde, bei Kampfjets und Warbirds im Maßstab 1:144 oder sehr kleinen Flugzeugen in 1:72 lässt sich das Liquid Chrome (TM) von Molotow® großflächig verwenden. Bei größeren Modellen würde ich jedoch eher nur kleinere Bereiche absetzen oder nur Kleinteile damit lackieren. Für SciFi-Modelle wäre das in größeren Maßsstäben vielleicht noch interessant, siehe hier.

Lockheed F-104G Starfighter

Thomas Brückelt ,
acroairwolf.beepworld.de

Publiziert am 19. September 2020

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